Trenchcoat
Der Trenchcoat ist mit einem einknöpfbaren Wollfutter ausgestattet, besitzt ein breites Revers und einen kochklappbaren Kragen, zum Schutz vor Regen. Die Schulterklappen stammen aus der Zeit der militärischen Nutzung, bei der das Gewehr an der Schulter befestigt werden konnte. Ebenso waren am Stoffgürtel damals Metallringe angebracht, die dazu dienten, Handgranaten, sowie Geschirr daran festzumachen. Die Gürtelschnalle kam erst bei der Verwendung in der zivilen Mode in Mode. Die Armspangen (Armriegel) verhindern das Hinziehen von Wind. Zur besseren Belüftung ist der Trenchcoat mit Achselklappen versehen.
Er hat schräge Pattentaschen und ist aus dem erwähnten luftdurchlässigen Gabardinestoff, in der jüngeren Zeit auch aus Popelinestoff gefertigt.
Der Trenchcoat wurde von Burberry erstmalig für die britischen Armeeoffiziere des I.Weltkrieges entworfen. Er wollte mit diesem Mantel eine Alternative zum bisherigen Gummi-Regenmantel schaffen, welcher den Träger auf Grund des Materials zwar vor Nässe schützte, ihn aber dafür schwitzen ließ.
Schon früher tüftelte Burberry an einer besonderen Art Stoffgemisch herum, welches schließlich als Gabadine bekannt wurde und ein Gewebe aus Baumwolle und Wolle darstellt.
Auf die Idee brachten ihn die Leinenkittel, welche von den englischen Schafshirten zur damaligen Zeit getragen wurden.
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