Der Kleppermantel
Der Kleppermantel verdankt seinen Namen seinem Erfinder
Johann Klepper. Der Deutsche entwarf diesen Regenmantel
1919 und er verbreitete sich ziemlich schnell in ganz Europa.
Durch seine gummibeschichtete Oberfläche und seine geschweißte Nähte
ist er wasserdicht und windabweisend. und somit sehr praktisch als Bekleidungsstück
bei Regenwetter. Bedauerlicherweise besitzt der Kleppermantel
keine Kapuze, so dass man bei Regen zusätzlich einen Regenhut oder –schirm
benötigt, um nicht nass zu werden.
Der Kleppermantel hat einen weitfallenden Schnitt, kann
jedoch in der Taille mit einem Gürtel etwas in Form gebracht werden.
Der
Mantel ist mit weiten Raglanärmel versehen, wird einreihig geknöpft und
ist mit Pattentaschen ausgestattet. Unter Pattentaschen versteht man Taschen,
die mit einer überstehenden Klappe versehen sind. Eine weitere Nützlichkeit
bei feuchtem Wetter!
Die Farben des Regenmantels sind meistens dunkel und sehr verhalten. Im Schulterbereich ist etwas gerafft, so dass der Mantel in Falten herunterfällt. Um 1950/60 tauchten auch Kleppermäntel mit anknöpfbarer Kapuze auf.
Wegen seiner gummibeschichteten Oberfläche, den dunklen Farben und nicht zuletzt seiner Asoziation mit den Abgründen der Gestapo, ist der Kleppermantel in der BDSM-Szene ein beliebter Fetisch geworden
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